Tempolimit auf deutschen Autobahnen: Metastudie zeigt Potentiale

20. Juli 2026

Unsere veröffentlichte Studie zeigt durchweg positive Ergebnisse:

➡️ Die Zustimmungsrate in der Bevölkerung liegt seit Jahren stabil über 50 Prozent
➡️ Die Auswirkungen auf Lärm und Umweltbelastung sind immer positiv
➡️ Die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss sind positiv
➡️ Reisezeiten verlängern sich für Schnellfahrer leicht; die wirtschaftlichen Kosten sind gleichwohl positiv
➡️ Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit sind positiv: Bei Tempo 130 ist mit etwa 70 bis 90 Getöteten pro Jahr weniger zu rechnen

Da die Effekte bei geringeren Geschwindigkeiten als 130 weiter zunehmen, stellt ein Limit von 130 km/h einen guten Kompromiss zwischen Wirkung und gesellschaftlicher Akzeptanz dar. Da die aktuellen Studien jedoch keine absolute Beweiskraft haben, sollte dieses Limit für ein Jahr versuchsweise eingeführt und die Effekte gemessen werden. Alternativ könnten in einem wissenschaftlichen Design Versuchsstrecken definiert werden.

Mehr dazu in unserem Video.

Die Studie können Sie sich hier herunterladen.

Ihre Ansprechpartner
Siegfried Brockmann, Geschäftsführer der Björn Steiger Stiftung
Siegfried Brockmann

Geschäftsführer Unfallprävention
030-398217-277s.brockmann@steiger-stiftung.de
Yvonne 
Unger

Pressesprecherin Unfallprävention
030-398217-278y.unger@steiger-stiftung.de
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